| Die Vorteile von Internetfernsehen gegenüber dem konventionellen Fernsehen |
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1. Internetfernsehen als "Stream"
Da Internetfernsehen als "Stream" und als VoD (Video-on-Demand) angeboten wird, muß hier eine Unterscheidung getroffen werden. "Streaming" wird vorwiegend von Anbietern von Rundfunk eingesetzt, die so ihr laufendes Rundfunkprogramm im Internet verteilen. Diese Form bietet wenig bis keine Vorteile gegenüber konventionellem Fernsehen. |
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2. Internetfernsehen als VoD (Video-on-Demand)
Dieses Verfahren nutzt alle Vorteile des Internet. Der Zuschauer hat die Möglichkeit, die Fernsehberichte oder Spielfilme dann anzuschauen, wann er gerade Zeit und Lust dazu hat. Er braucht die Angebote auch nicht vollständig zu konsumieren, kann unterbrechen und später fortsetzen oder zu jeder Zeit abbrechen.
"On-Demand" ("Auf Anforderung") zur Verfügung gestelltes Internetfernsehen bietet die Möglichkeit, Fernsehberichte oder Fernsehfilme auf dem Zuschauercomputer abzuspeichern und für eigene Zwecke weiter zu verwenden. Der Einsatz eines Videorecorders oder einer Videorecordersoftware erübrigt sich vollständig.
Der Zuschauer ist nicht gezwungen, alles anzuschauen, was ein Anbieter für ihn bereit hält. Er kann nur die Beiträge auswählen, die ihn interessieren.
Meist bieten VoD-Anbieter zudem eine Mediathek, in denen das vorangegangene Fernsehprogramm weiter zur Verfügung steht.
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| Die Nachteile von Internetfernsehen gegenüber konventionellem Fernsehen |
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| Da sich Stream-Angebote nur in einigen Punkten von konventionellem Fernsehen unterscheiden, gehen wir hier nicht besonders darauf ein und betrachten das Internetfernsehen als Ganzes: |
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| Gegenüber konventionellem Fernsehen hat das Internetfernsehen derzeit noch einige gravierende Nachteile: |
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Das Internetfernsehen kann nur mit einem guten DSL-Internetzugang am PC gesehen werden. Mit einem ISDN-Internetzugang oder gar mit einem Modem kann man Internetfernsehangebote nicht nutzen. Damit sind Bewohner ländlicher Gegenden praktisch vom Internetfernsehen ausgeschlossen, die nicht über schnelle Internetzugänge verfügen.
Auch der PC des Zuschauers muß gewissen Hardwareanforderungen genügen, um die Bewegtbildangebote flüssig und ruckfrei darstellen zu können. Besonders Heimcomputer haben hiermit oft zu kämpfen.
Der Aufstellungsort des PC erlaubt oft nicht den selben Komfort beim Zuschauen wie der heimische Fernseher. Während er Fernseher im Wohnzimmer steht und der Zuschauer es sich auf der Couch bequem machen kann, steht der PC häufig im Arbeitszimmer auf einem Schreibtisch.
Die Bildqualität und Bildgröße vieler Internetfernsehangebote lassen einen Vergleich - sogar mit einem herkömmlichen SD-Fernsehangebot - nicht zu. Durch die hohe Komprimierung der Internetfernsehprogramme leiden Bild- und Tonqualität erheblich.
Derzeit besteht ein technischer Quasi-Standard auf sehr niedrigem Niveau. Da hier die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, besteht noch immer eine Formatvielfalt, die eine Standardisierung kaum möglich macht.
Ein psychologischer Nachteil des Internetfernsehens wird sich erst im Lauf der Jahre beheben lassen. Internetfernsehen muß sich erst langsam im Bewußtsein der Nutzer als gleichwertiges Fernsehen etablieren. Solange es noch heißt, es wäre "bloß" im Internet zu sehen, ist noch viel zu tun....
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| Unser Standpunkt: |
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| Der heutige mündige Bürger wird sich nicht mehr lange damit zufrieden geben, "Rundfunk" vorgesetzt zu bekommen. Da auch "Streaming Internetfernsehen" rundfunkähnlich funktioniert, wird allein VoD der Weg in die Zukunft sein. Da schon heute die Nutzung des konventionellen Fernsehens zu Gunsten des Internets zurück geht, ist es nur eine Frage der Zeit - und der Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse -, bis sich das Internetfernsehen endgültig durchsetzen wird. |
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| Und wo ist Mühldorf-TV einzuordnen? |
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| Mühldorf-TV ist schon seit Aufnahme des Sendebetriebes im April 2006 ein VoD-Angebot. |